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WordPress Fehler Fehler 404 – Seite nicht gefunden

WordPress 404 Fehler beheben – Seite nicht gefunden

Fehler 404 – Seite nicht gefunden

Wenn Unterseiten plötzlich 404 liefern, ist meist die Permalink-Struktur oder die .htaccess schuld. So stellst du die URLs wieder her — und fängst tote Links sauber mit 301-Weiterleitungen ab.

Der 404-Fehler („Seite nicht gefunden“) hat zwei völlig verschiedene Gesichter: Entweder sind einzelne Seiten tot — dann sind es kaputte Links oder gelöschte Inhalte. Oder alle Unterseiten liefern plötzlich 404, während die Startseite funktioniert — dann ist es fast sicher die Permalink-Struktur. Die Unterscheidung entscheidet über den Lösungsweg.

Fall 1: Alle Unterseiten sind 404

Die Startseite lädt, aber jeder Klick auf einen Beitrag endet im 404? WordPress erreicht seine „schönen“ URLs (/mein-beitrag/ statt /?p=123) über Umschreibregeln in der .htaccess (Apache) bzw. der Serverkonfiguration (Nginx). Fehlen diese Regeln, findet der Server die Pfade nicht.

  1. Permalinks neu speichern: Gehe zu Einstellungen → Permalinks und klicke auf Änderungen speichern — ohne etwas zu ändern. WordPress schreibt die Umschreibregeln neu. Das behebt den Großteil aller Fälle. Die Details dazu stehen in unserem Artikel Permalinks neu setzen.
  2. .htaccess prüfen: Öffne die .htaccess im Hauptverzeichnis. Der WordPress-Block muss vorhanden sein (# BEGIN WordPress … # END WordPress). Fehlt er und die Datei ist nicht beschreibbar, setze die Dateirechte auf 644 und speichere die Permalinks erneut.
  3. Nach einem Umzug: Prüfe, ob siteurl und home in der Datenbank auf die neue Domain zeigen. Alte Werte führen zu Weiterleitungen ins Leere. Bei Nginx-Servern muss der Hoster die try_files-Direktive gesetzt haben — eine .htaccess wird dort ignoriert.

Fall 2: Einzelne Seiten sind 404

  1. Papierkorb prüfen: Der banalste Grund zuerst — wurde die Seite gelöscht oder auf Entwurf gestellt? Auch ein geänderter Slug macht die alte URL tot.
  2. Redirect setzen statt Inhalt doppeln: Hat sich die URL geändert, richte eine 301-Weiterleitung von der alten auf die neue Adresse ein. Per .htaccess: Redirect 301 /alte-seite/ /neue-seite/ — oder mit einem schlanken Redirect-Plugin. So bleiben Google-Rankings und externe Links erhalten.
  3. Interne Links reparieren: Suche die Verweise auf die tote URL: in der Datenbank per Suchen-und-Ersetzen oder mit einem Broken-Link-Checker. Jeder interne 404 verschenkt Besucher und Crawl-Budget.

404 im Blick behalten — nicht nur einmal beheben

404-Fehler entstehen laufend neu: ein Tippfehler in einem Newsletter, ein gelöschter Beitrag, eine fremde Website, die falsch verlinkt. Deshalb gehört ein 404-Monitoring zur Grundpflege:

  • Die Google Search Console zeigt unter Seitenindexierung → Nicht gefunden (404), welche toten URLs Google kennt — inklusive der verweisenden Seite.
  • Häufig getroffene 404-URLs bekommen eine 301-Weiterleitung auf den passendsten noch existierenden Inhalt — nicht pauschal auf die Startseite, das wertet Google als „Soft 404“.
  • Eine gute 404-Seite mit Suchfeld und Links auf die wichtigsten Inhalte hält Besucher auf der Website, statt sie zu verlieren.

Sonderfall: 404 nach Theme- oder Plugin-Wechsel

Custom Post Types (z. B. „Projekte“ oder „Ratgeber“) melden 404, wenn das Plugin oder Theme, das sie registriert, deaktiviert wurde — die Inhalte existieren noch in der Datenbank, aber WordPress kennt den Typ nicht mehr. Nach dem Reaktivieren einmal die Permalinks neu speichern, dann sind die URLs wieder da.

Mit Ammera Care musst du tote Seiten nicht selbst suchen: Das Monitoring prüft deine Website laufend, und im Grow-Modul überwachen wir zusätzlich die Indexierung — wenn Google wichtige Seiten verliert, erfährst du es aus dem Monatsbericht statt vom Kunden. Alle Module ansehen.

Häufig gestellte Fragen

Ammera Care Dieser Ratgeber wurde vom Ammera-Care-Team verfasst. Seit 2014 betreuen wir WordPress-Websites für Unternehmen im DACH-Raum.